Häufig gestellte Fragen:


  • Was brauche ich, um Psychotherapie in Anspruch zu nehmen?
    Sie brauchen eigentlich nur einen Termin für ein Erstgespräch und  Motivation, zur Therapie zu kommen.
    Bei körperlichen Symptomen ist es hilfreich, wenn Sie diese Beschwerden ärztlich abklären lassen, um weitgehend auszuschließen, dass Sie an einer körperlichen Erkrankung leiden bzw. wissen, unter welcher Sie leiden.
  • Wie oft findet Therapie statt?
    • Einzeltherapie: wöchentlich zu je 50 Minuten
    • Paartherapie: 14tägig oder wöchentlich, zu je 100 Minuten
    • bei akuten Krisen können auch mehr Termine stattfinden
  • Wie vertraulich wird das, was ich in der Therapie erzähle, behandelt?
    Verschwiegenheit ist für Psychotherapeut/innen einer der wichtigste Pfeiler. Es werden ohne Einverständnis der Patient/innen bzw. Klient/innen keine Informationen an Dritte weitergegeben. Wir Psychotherapeut/innen  unterliegen einer sehr strengen Verschwiegenheitspflicht.
  • Was kostet eine Einheit?
    Derzeit kostet eine Einzelstunde à 50 Minuten 80€. In Einzelfällen (Gehaltsnachweis) kann auch eine Ermäßigung gewährt werden.
  • Bekomme ich Geld von der Krankenkasse zurück?
    Von eingetragenen Therapeut/innen bekommen Sie je nach Krankenkasse einen Beitrag zurück (GKK ca. 21€), das bedeutet, dass sie dafür einen Antrag bei der Krankenkasse ausfüllen und diesen dann mit der psychotherapeutischen Diagnose einreichen.
    Bei Therapeutinnen in Ausbildung unter Supervision ist dies nicht möglich.
  • Brauche ich eine ärztliche Zuweisung?
    Nein, sie brauchen nur eine ärztliche Bestätigung, wenn Sie bei der Krankenkasse einreichen wollen.
  • Was ist der Unterschied zwischen Psycholog/innen und  Psychotherapeut/innen?
    • Psycholog/innen, die keine Therapeut/innen sind, erstellen mit Hilfe von psychologischen Tests psychologoische Diagnosen / Gutachten, die z.B. darüber Auskunft geben können, unter welchen Ängsten Sie in welchem Ausmaß leiden.
    • Psychotherapeut/innen haben eine mehrjährige (akademische) Ausbildung, ihre Aufgabe ist es, psychische Störungen zu behandeln, in dem Sinn, dass der Leidensdruck gemildert wird oder ganz verschwindet. Dadurch wird die Lebensqualität verbessert.
  • Wie verläuft ein Erstgespräch?
    Das Erstgespräch dient dazu, einander kennenzulernen und zu überprüfen, ob die "Chemie" stimmt, ob es möglich ist, Vertrauen auzufbauen.
    Im Erstgespräch wird geklärt, warum jemand in Therapie kommt und was das Ziel der Therapie sein soll/könnte.
    Ich erfrage Informationen zu Ihrer Lebensgeschichte und kläre mit Ihnen gemeinsam ab, wie wir gemeinsam arbeiten und bin für alle Fragen und Anliegen, die sie im Zusammenhang mit der Therapie stehen, offen.
    Interessant ist auch, warum Sie sich gerade jetzt dazu entschlossen haben, Psychotherapie in Anspruch zu nehmen.
  • Wie lang dauert eine Therapie?
    Wir treffen einander wöchentlich (Einzeltherapie) und überlegen, was Sie am Ende der Psychotherapie erreicht haben wollen und danach richtet sich im Wesentlichen auch die Dauer der Therapie.
    Es gibt Kurzzeittherapien, die vielleicht 10 Sitzungen dauern, wenn es z.B.  darum geht, eine berufliche Entscheidung zu treffen und kann bis zu mehreren Jahren dauern, bis die Lebensqualität so weit ist, dass Sie merken, dass Sie keine professionelle Unterstützung mehr brauchen.
  • Wie werden Eltern in die Therapie mit ihren Kindern eingebunden?
    Normalerweise vereinbaren Eltern von jüngeren Kindern einen Termin, und ich bitte zunächst die Eltern oder einen Elternteil zu einem Gespräch zu mir ohne Anwesenheit des Kindes, um zu klären, worum es geht.
    Danach wird das Kind so weit wie möglich eingebunden und es weiß auch, wann Gespräche mit den Eltern stattfinden und was dort Inhalt sein wird. Je nach Alter des Kindes, können solche Gespräche auch im Beisein des Kindes / Jugendlichen sein - immer jedoch in Absprache mit dem Kind / Jugendlichen.