Therapie mit Kindern


 

Alle großen Leute

sind einmal

Kinder gewesen

(aber wenige

erinnern sich daran).

 

Antoine de Saint- Exupéry


Therapie mit Kindern


Psychotherapie mit Kindern unterscheidet sich von der Arbeit mit Erwachsenen, da das sprachliche Ausdrucksvermögen von Kindern (je nach Alter) noch in der Entwicklung ist.

Kinder zeigen Gefühle meist durch Spielen. Das bedeutet, dass ich als Therapeutin über das Spielen einen Zugang zum seelischen Erleben des Kindes bekomme. Ich passe mich dadurch der Kommunikationsform des Kindes an.

 

In meiner Praxis gibt es eine Reihe anregender Materialien und Spiele, die dem Kind helfen, sich auszudrücken.

Therapie wirkt durch die therapeutische Beziehung und das gegenseitige Vertrauen und macht sogar manchmal richtig Spaß.

Wirksame Therapie muss sich nicht "schwer" anfühlen - Veränderungen passieren, auch wenn wir es nicht gleich bemerken.

 

Ein wichtiger Bestandteil in der Arbeit mit Kindern ist, dass auch die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten in geeigneter Weise eingebunden werden. So gibt es z.B. begleitende Elterngespräche, die je nach Bedarf vereinbart werden. Diese finden etwa alle 1- 2 Monate statt. So ist gewährleistet, dass das Kind bestmöglich unterstützt wird.


Therapie mit Jugendlichen


Jugendliche sind mit einer charakteristischen Palette an Themen konfrontiert, die Probleme im Umgang mit der Familie oder Mitschüler/innen verursachen können. Die Pubertät ist eine spannende Zeit, in der junge Menschen ihren eigenen Weg finden wollen, was nicht ohne Konflikte abläuft.

Gelegentlich sind diese Konflikte aber so schwerwiegend, dass der Weg heraus alleine kaum bewältigbar scheint.

Professionelle Begleitung kann hier unterstützend wirken.

Anders als bei Kindern, müssen die Eltern nicht unmittelbar eingebunden werden. Die /der Jugendliche kann Psychotherapie auch ohne Beteiligung der Eltern in Anspruch nehmen, wenn davon auszugehen ist, dass die nötige Reife dafür vorhanden ist. Meist wird dies ab einem Alter von etwa 14 Jahren der Fall sein, das kann in Einzelfällen auch etwas darunter oder darüber liegen.

Natürlich ist es sinnvoll, wenn die Eltern Bescheid wissen, eine Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Psychotherapie ist dies allerdings nicht.

Die Arbeit mit Jugendlichen unterscheidet sich weniger von der Arbeit mit Erwachsenen, hängt aber immer vom Entwicklungsstand und vom Alter ab.